Ford Ranger Wildtrak 2.3 PHEV im Test: Pick-up-Power mit Elektro-Extra

Der Ford Ranger Wildtrak 2.3 PHEV zeigt im Test, wie viel Nutzwert ein Plug-in-Hybrid-Pick-up im Arbeitsalltag bieten kann.
28.05.2026

Pick-ups sind für viele Betriebe echte Arbeitstiere: viel Platz, hohe Anhängelast und robuste Technik. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Effizienz und Alltagstauglichkeit – genau hier setzt der Ford Ranger Wildtrak 2.3 PHEV an.

Wir haben uns den Ford Ranger Wildtrak 2.3 PHEV genauer angeschaut und zeigen dir, wo der elektrifizierte Pick-up in der Praxis überzeugt – und für welche Betriebe aus Handwerk, Bau und Gewerbe er besonders interessant sein kann.

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Design und Innenraum: Robuster Pick-up mit viel Komfort

Die Wildtrak-Ausstattung macht den Ranger deutlich komfortabler, als man es von einem klassischen Nutzfahrzeug vielleicht erwartet. Der Innenraum kombiniert robuste Anmutung mit moderner Technik und einer spürbaren Portion Komfort.

Zur Ausstattung gehören unter anderem ein Leder-/Wildtrak-Innenraum, Sitzheizung vorne, ein elektrisch verstellbarer Fahrersitz, Keyless Entry und Start, Klimaautomatik sowie Ambientebeleuchtung. Das passt gut zu einem Fahrzeug, das nicht nur auf der Baustelle, sondern auch auf längeren Strecken genutzt wird.

Auch digital ist der Ranger modern aufgestellt. Der 12-Zoll-SYNC-4A-Touchscreen und das digitale Cockpit sorgen für eine zeitgemäße Bedienung. Hinzu kommen LED-Matrix-Scheinwerfer, eine 360-Grad-Kamera, adaptive Geschwindigkeitsregelung, Spurhalteassistent und Notbremsassistent.

Antrieb: Viel Drehmoment für Arbeit und Anhängerbetrieb

Der Ford Ranger Wildtrak 2.3 PHEV setzt auf eine Kombination aus 2,3-Liter-EcoBoost-Benziner und Elektromotor. Die Systemleistung von 281 PS klingt bereits ordentlich, noch wichtiger für den Arbeitsalltag ist aber das Drehmoment von 697 Nm. Gerade beim Anfahren, Rangieren mit Anhänger oder beim Fahren mit Zuladung ist dieses Drehmoment ein echter Vorteil.

Die 10-Gang-Automatik übernimmt die Kraftübertragung. In Verbindung mit dem Allradantrieb e-4WD wirkt der Ranger gut vorbereitet für wechselnde Einsätze: Straße, Baustellenzufahrt, Schotterweg oder nasser Untergrund. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Pick-up in rund 9,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h.

Ein Sportler wird der Ranger dadurch nicht. Dafür ist er zu groß, zu robust und klar auf Nutzwert ausgelegt. Die Stärke liegt weniger in Dynamik, sondern in souveränem Vortrieb und hoher Einsatzbreite.

Wenn der Ranger nicht genau zu deinem Einsatzprofil passt, lohnt sich der Blick auf weitere Ford Modelle für Betrieb, Fuhrpark und Arbeitsalltag.

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Elektrische Reichweite: sinnvoll für kurze Wege im Alltag

Die Batterie des Ford Ranger Wildtrak 2.3 PHEV hat eine Bruttokapazität von 16,5 kWh. Nach WLTP sind damit rund 42 Kilometer elektrische Reichweite möglich. Das ist für einen Plug-in-Hybrid kein Spitzenwert, für einen großen Pick-up mit Allrad und Nutzfahrzeug-Charakter aber ein sinnvoller Zusatznutzen.

Im Alltag kann genau diese Reichweite interessant sein. Kurze Wege zwischen Betriebshof, Lager, Kunde und Baustelle lassen sich je nach Einsatzprofil teilweise elektrisch zurücklegen. Besonders dann, wenn regelmäßig geladen wird, kann der Plug-in-Hybrid seine Vorteile ausspielen.

Geladen wird über AC mit Typ-2-Anschluss. Der angegebene WLTP-Verbrauch liegt bei rund 3,1 Litern auf 100 Kilometer. Wie bei jedem Plug-in-Hybrid gilt aber: Der tatsächliche Verbrauch hängt stark davon ab, wie konsequent geladen wird und wie viele Strecken elektrisch gefahren werden.

Nutzwert: 3,5 Tonnen Anhängelast und bis zu 989 Kilogramm Zuladung

Auch mit Plug-in-Hybrid-Antrieb bleibt der Ford Ranger Wildtrak 2.3 PHEV ein vollwertiger Pick-up. Die Anhängelast liegt bei 3.500 Kilogramm. Damit eignet sich der Ranger weiterhin als Zugfahrzeug für Anhänger, Maschinen, Material oder Arbeitsgeräte.

Auch bei der Zuladung bleibt er praxisnah: Bis zu 989 Kilogramm Zuladung können zugeladen werden. Für Betriebe im Handwerk, Bau oder Garten- und Landschaftsbau ist das ein wichtiger Punkt. Denn ein Pick-up muss nicht nur gut aussehen oder modern fahren, sondern vor allem im Alltag etwas wegschaffen können.

Mit einer Länge von 5.370 Millimetern und einem Radstand von 3.270 Millimetern bleibt der Ranger ein großes Fahrzeug. 

Das bringt Platz und Präsenz, erfordert im Stadtverkehr oder auf engen Höfen aber auch etwas Umsicht.

Gelände: Allrad, Wattiefe und robuste Voraussetzungen

Der Ford Ranger Wildtrak 2.3 PHEV ist nicht nur für asphaltierte Straßen gedacht. Mit Allradantrieb, Offroad-Fahrprogrammen, 235 Millimetern Bodenfreiheit und 800 Millimetern Wattiefe bringt er wichtige Werte für schwierige Untergründe mit.

Das ist besonders für Betriebe relevant, deren Fahrzeuge nicht nur zwischen Büro und Kundenparkplatz pendeln. Baustellen, Feldwege, matschige Zufahrten oder unbefestigte Stellflächen gehören in vielen Gewerken zum Alltag. Genau dort kann der Ranger seine Pick-up-Gene ausspielen.

Der Plug-in-Hybrid-Antrieb ändert also nichts daran, dass der Ranger auch abseits befestigter Wege ernst genommen werden kann. Er bleibt ein robustes Arbeitsfahrzeug mit zusätzlicher elektrischer Komponente.

Der Ranger ist nicht für jeden Betrieb die passende Lösung. Wer eher einen kompakten Transporter mit großem Nutzen für den Arbeitsalltag sucht, sollte den Ford E-Transit Courier Trend nicht übersehen.

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Ausstattung: praktische Technik für Betrieb und Baustelle

Ein besonders praxisnahes Detail ist Pro Power Onboard mit 230-Volt-Stromversorgung. Damit lassen sich elektrische Geräte direkt über das Fahrzeug mit Strom versorgen. Für Arbeiten unterwegs, auf der Baustelle oder an Orten ohne direkte Stromquelle kann das ein echter Mehrwert sein.

Auch der Trailer Assist ist für gewerbliche Nutzer interessant, wenn regelmäßig Anhänger bewegt werden. Optional lässt sich der Ranger außerdem mit einem Ladeflächenrollo ausstatten. Das schützt die Ladefläche besser und macht den Pick-up im Alltag flexibler nutzbar.

Die Wildtrak-Ausstattung zeigt damit klar: Der Ranger will nicht nur robust sein, sondern den Arbeitsalltag auch komfortabler und praktischer machen.

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Pick-up-Kraft ohne reinen Dieselantrieb

Der Ranger bleibt auch mit Hybridantrieb ein echtes Arbeitsfahrzeug. 697 Nm Drehmoment, 3.500 Kilogramm Anhängelast und bis zu 989 Kilogramm Zuladung zeigen: Der elektrische Zusatz nimmt ihm nichts von seinem Nutzwert. Gerade für Betriebe, die bisher Diesel-Pick-ups gewohnt sind, ist das eine spannende Kombination.

E-Reichweite mit klarem Einsatzzweck

Rund 42 Kilometer elektrische Reichweite klingen zunächst nicht nach viel. Im Arbeitsalltag können sie aber genau dort sinnvoll sein, wo viele Wege kurz sind: zwischen Betriebshof, Kunde, Lager oder Baustelle. Der Ranger will kein reines E-Auto ersetzen, sondern typische Pick-up-Stärken um ein elektrisches Extra ergänzen.

Stromversorgung direkt vom Fahrzeug

Pro Power Onboard macht den Ranger auf der Baustelle besonders interessant. Über die 230-Volt-Stromversorgung lassen sich elektrische Geräte direkt am Fahrzeug nutzen. Das ist kein nettes Komfortdetail, sondern kann im Alltag echten Mehrwert bringen – vor allem dort, wo nicht immer sofort eine externe Stromquelle verfügbar ist.

Fazit: Pick-up-Power mit Elektro-Extra

Der Ford Ranger Wildtrak 2.3 PHEV zeigt, was hinter Pick-up-Power mit Elektro-Extra steckt: Er bleibt ein kräftiges, nutzwertorientiertes Arbeitsfahrzeug und ergänzt seine klassischen Stärken um elektrische Alltagstauglichkeit.

Damit passt der Ranger besonders zu Betrieben, die einen robusten Pick-up für Arbeit, Anhängerbetrieb und wechselnde Einsatzorte suchen – und gleichzeitig kurze Strecken auch elektrisch zurücklegen möchten.

Wenn du Kraft, Nutzwert und moderne Technik in einem Pick-up schätzt, ist der Ford Ranger Wildtrak 2.3 PHEV eine spannende Alternative für dich.

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