Dein Strom, dein Vorteil: So senkst du Stromkosten im Unternehmen

Immer mehr Handwerks- und Baubetriebe stellen ihren Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge um. Aus gutem Grund: Steuerliche Vorteile, sinkende Betriebskosten und ein klares Signal in Richtung Nachhaltigkeit sprechen für sich. Doch mit der Elektrifizierung wächst auch der Strombedarf.
Und auch ohne elektrifizierten Fuhrpark gilt: Wer seinen Stromtarif nicht aktiv managt, lässt bares Geld liegen. Denn der passende Gewerbestromtarif kann dabei helfen, Stromkosten im Unternehmen zu senken und die Energieversorgung besser auf den eigenen Betrieb abzustimmen. Die BAMAKA unterstützt dich deshalb mit exklusiven Angeboten, die genau auf deinen Betrieb zugeschnitten sind.
Die drei Säulen der Strompreis-Zusammensetzung
Damit du den passenden Tarif findest und deine Stromkosten im Unternehmen senken kannst, lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen: Wie setzt sich der Strompreis eigentlich zusammen? Generell spielen dabei die folgenden Preissäulen eine wichtige Rolle:
Beschaffung & Vertrieb
(ca. 41 %)
Dieser Anteil umfasst den eigentlichen Marktpreis für Strom, den der Versorger an der Börse einkauft. Er ist variabel und hängt vor allem von Angebot, Nachfrage und der aktuellen Marktlage ab.
Netzentgelte
(ca. 25 %)
Diese Kosten entstehen für Transport und Verteilung des Stroms über das Leitungsnetz. Sie variieren stark je nach Region und können beispielsweise in Gebieten mit viel erneuerbarer Energie besonders hoch ausfallen.
Steuern, Abgaben, Umlagen
(ca. 34 %)
Dazu zählen unter anderem Stromsteuer, Mehrwertsteuer, KWKG-Umlage und Offshore-Netzumlage. Diese Bestandteile sind staatlich festgelegt und für die meisten Betriebe kaum verhandelbar.
Das Zusammenspiel dieser Faktoren erklärt, warum Deutschland im europäischen Vergleich regelmäßig zu den Ländern mit hohen Strompreisen zählt. Außerdem zeigt es: Wer die Stellschrauben kennt, kann gezielt gegensteuern und den passenden Gewerbestromtarif für den eigenen Betrieb finden.
Gute Nachrichten für 2026: Konkrete Entlastungen
Nach den Rekordpreisen der Energiekrise 2022 und 2023 fällt der Blick auf die Stromabrechnung mittlerweile wieder etwas leichter. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Haushaltsgesetz 2025/2026, mit dem zwei Maßnahmen zur direkten Entlastung von Betrieben beschlossen wurden.
Zum einen bezuschusst der Bund einmalig rund 6,5 Milliarden Euro der Übertragungsnetzentgelte aus dem Klima- und Transformationsfonds. Ohne diesen Zuschuss wären die Netzkosten für alle Verbraucher deutlich stärker gestiegen.
Zum anderen wurde die Stromsteuer für Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie der Land- und Forstwirtschaft dauerhaft auf das EU-Mindestniveau gesenkt. Ab einem Jahresverbrauch von 12.500 kWh ergibt das eine Erstattung von 2,00 Cent pro Kilowattstunde. Ein spürbarer Betrag bei größeren Verbrauchern.
Strom für Handwerksbetriebe und Baubetriebe: Wer profitiert?
Die Stromsteuersenkung gilt allerdings nicht pauschal für alle Unternehmen aus Handwerk und Baubranche. Maßgeblich ist die offizielle Einordnung des Betriebs nach dem Klassifikationssystem der Wirtschaftszweige, kurz WZ 2008.
Nur wer dort als „produzierendes Gewerbe“ eingestuft ist, kann die Erstattung beantragen. Dazu zählen zum Beispiel bestimmte Bereiche des Bauhauptgewerbes oder verarbeitende Handwerksbetriebe.
Viele Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe fallen allerdings nicht unter diese Kategorie und haben damit keinen Anspruch auf die Steuerermäßigung. Für diese Unternehmen lohnt sich der gezielte Blick auf alternative Einsparmöglichkeiten beim Stromtarif besonders. Denn auch ohne steuerliche Entlastung kann ein passender Gewerbestromtarif dabei helfen, Stromkosten im Unternehmen zu senken.
Mit den BAMAKA-Partnerangeboten zur passenden Lösung
Festpreisverträge
Beim Festpreisvertrag steht für die gesamte Laufzeit ein geregelter Arbeitspreis fest. Das sorgt für Planungssicherheit, schützt vor Preisspitzen und kommt ohne aktives Monitoring aus. Betriebe mit gleichmäßigem Verbrauch profitieren deshalb als BAMAKA-Mitglied von der marktpreisnahen Versorgung von e.optimum.
Als Deutschlands größte unabhängige Energie-Einkaufsgemeinschaft ermöglicht dir e.optimum transparente Stromtarife mit attraktiven Gruppenkonditionen.
Dynamische Preismodelle
Dynamische Tarife orientieren sich am Börsenpreis und ändern sich stündlich. Wer flexibel lädt, zum Beispiel nachts oder bei viel Solarenergie, kann Strom zu günstigeren Zeitfenstern nutzen. Ein dynamischer Stromtarif für Unternehmen eignet sich deshalb besonders für Betriebe mit steuerbarem Stromverbrauch oder Produktionsprozessen, die zeitlich flexibel planbar sind.
Das klingt genau nach deinem Unternehmen? Dann steht dir mit Rabot Energy ein erfahrener Partner für intelligente Energiekonzepte im Gewerbebereich zur Seite. Rabot Energy zeigt dir Strompreise in Echtzeit, ermöglicht smartes Laden von E-Fahrzeugen und verlagert den Verbrauch automatisch in günstige Zeitfenster.
FAQ: Stromkosten im Unternehmen senken
Bei einem Festpreisvertrag bleibt der Arbeitspreis über die vereinbarte Laufzeit stabil. Das sorgt für Planungssicherheit und schützt vor kurzfristigen Preisspitzen. Ein dynamischer Stromtarif orientiert sich dagegen am Börsenpreis und kann stündlich schwanken. Dadurch können Unternehmen von günstigen Strompreisen profitieren, wenn sie ihren Verbrauch flexibel steuern können.
Die Strompreis-Zusammensetzung zeigt, welche Bestandteile den Strompreis beeinflussen. Dazu gehören Beschaffung und Vertrieb, Netzentgelte sowie Steuern, Abgaben und Umlagen. Wer diese Faktoren kennt, kann besser einschätzen, wo Einsparpotenziale liegen und welcher Tarif zum eigenen Unternehmen passt.
Fazit: Stromkosten im Unternehmen aktiv senken
Wer seine Stromkosten im Unternehmen senken möchte, sollte den eigenen Stromtarif regelmäßig prüfen und verstehen, wie sich der Strompreis zusammensetzt. Beschaffung und Vertrieb, Netzentgelte sowie Steuern, Abgaben und Umlagen beeinflussen die Kosten unterschiedlich stark und bieten je nach Betrieb verschiedene Ansatzpunkte.
Für Handwerksbetriebe und Baubetriebe lohnt sich besonders der Blick auf den eigenen Verbrauch: Betriebe mit gleichmäßigem Strombedarf profitieren häufig von planbaren Festpreisverträgen. Unternehmen mit flexiblem Verbrauch, Ladeinfrastruktur oder E-Fuhrpark können dagegen mit einem dynamischen Stromtarif gezielt günstige Zeitfenster nutzen.
Zusätzlich können gesetzliche Entlastungen, etwa bei der Stromsteuer für bestimmte Unternehmen des produzierenden Gewerbes, eine Rolle spielen. Da nicht jeder Betrieb automatisch davon profitiert, ist ein passender Gewerbestromtarif umso wichtiger. Mit den BAMAKA-Partnerangeboten findest du eine Energielösung, die zu deinem Betrieb passt und dabei hilft, Stromkosten gezielt zu reduzieren.

Du hast Fragen oder Anmerkungen?
Ich helfe dir gerne weiter!
